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JOSEPH MOHR
Stille Nacht, heilige Nacht!
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Joseph Mohr wurde am 11.12.1792 in der Stadt Salzburg
als uneheliches Kind der Anna Schoiber geboren.
Mohr besuchte das Akademische Gymnasium in Salzburg. Dies wurde ihm durch
seinen Förderer, dem Domchorvikar Johann Nepomuk Hiernle (1765-1850) ermöglicht,
dem er wegen seien Musikalität aufgefallen sein mußte. |

Joseph Mohr
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1808 schied Joseph Mohr aus dem akademischen
Gymnasium aus. Es wird vermutet, daß sein Förderer Hiernle
das Geld für die Ausbildung seines Schützlings nicht mehr
aufbringen konnte.
Er wurde darauf Musiker beim Benediktinerstift Kremsmünster
in Oberösterreich, wo er am Lyzeum sein Studium fortsetzte.
Im August 1811 wurde Mohr in das Priesterseminar
aufgenommen, welches drei Jahre dauerte.
Am 21. August 1815 erhielt Joseph Mohr im Salzburger Dom die
Priesterweihe.
Nachdem er nach Mariapfarr im Lungau versetzt wurde, erkrankte der junge
Geistliche 1817 ernsthaft und wurde zur Erholung nach Salzburg geschickt,
wo er dem Oberndorfer Pfarrprovesor, Joseph Kessler aushalf. |
| Mohr blieb fast zwei Jahre in Oberndorf,
wo er sich mit dem Lehrer von Arnsdorf, Franz Xaver Gruber anfreundete. |

Franz Xaver Gruber
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Franz Xaver Gruber (1787
bis 1863)
Gruber wurde als Sohn eines Leinenwebers geboren. Seine
musikalische Ausbildung erhielt er vom Stadtpfarrorganisten Georg Hartdobler
in Burghausen.
Nach Ablegung der erforderlichen Prüfungen hat er am 12. November
1807 sein Amt in Arnsdorf angetreten.
Mit dem Schuldienst war das Amt des Mesners und des Organisten verbunden.
In den Jahren von 1816 bis 1829 hat Gruber auch den Dienst des Kantors
und Organisten des ca. drei Kilometer entfernten Oberndorf versehen. |
Zu Weihnachten 1818 machte Mohr seinem Freund
Gruber den Vorschlag für die Heilige Nacht ein Lied zu verfassen.
Mohr schrieb die Strophen, Gruber die Musik für zwei Solostimmen,
die von der Gitarre begleitet wurden. Zur Christmette wurde das Lied zum
ersten Mal gesungen. |
Auf dem Friedhof von Wagrain befindet sich das Grab von
Joseph Mohr.
Durch das Lied Stille Nacht, heilige Nacht wird Mohr für immer in
den Herzen der Menschen weiterleben. |
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| Dieses Gebet von Joseph Mohr aus dem Jahr
1813 wurde im Pfarrarchiv von Teisendorf aufgefunden: |
O Jesu! Du mein Einziger, Du meine ganze Hoffnung!
Dich rufen fromme Seelen.
O Jesu! Süßer Name! Du wahrer Freund der Seele!
Du bist dem Ohr ein süßer Klang, dem Mund ein süßer
Honig,
dem Herzen eines Himmels Trank!
Vertreibe der Seele Finsternis, erfülle die Welt
mit deiner Süßigkeit!
Bleibe bei uns, o Herr, und schenke uns dein Licht!
Vertreibe der Seele Finsternis! Bleibe bei uns, o Herr!
Alleluja!
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