
Karl Heinrich Waggerl
Die Einfachheit des Erzählens in Verbindung mit
gütigem Humor und tiefgründiger Nachdenklichkeit waren Waggerls
schriftstellerische Eigenart.
Sein Schreiben stammt aus dem Unmittelbaren, der sinnhaft erlebten
dörflichen Umgebung und ihren alltäglichen Begebenheiten.
K. H. Waggerl engagierte sich auch in öffentlichen Belangen der
Gemeinde Wagrain (Vereinsarbeit, Entwicklung des Fremdenverkehrs sowie
dem Bürgermeisteramt 1940).
Gegen die Vereinnahmung seiner Werke durch den Nationalsozialismus
hat sich Waggerl nicht gewehrt. |
Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und absolvierte das Lehrerseminar
in Salzburg.
Als Offizier im Ersten Weltkrieg geriet er bis 1920 in italienische Kriegsgefangenschaft.
Anschließend heiratete er Edith Pitter und trat eine Lehrerstelle
in Wagrain an.
1923 schied er wegen einer chronischen Lungenkrankheit aus dem Schuldienst
aus, worauf er mit dem Schreiben beginnt.
1930 veröffentlicht er im renommierten Insel-Verlag seinen Romanerstling "Brot".
Es folgten weitere Werke:
1931 - "Schweres Blut"
1934 - "Das Jahr des Herrn"
1935 - "Mütter"

Akt von Waggerl fotografiert |